30.03.2016 Arbeitsgemeinschaft

Erfolg für die Arbeitsgemeinschaft: Fachanwalt für Migrationsrecht beschlossen!

Am 9. November 2015 beschloss die Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft Ausländer- und Asylrecht im DAV die Einführung des Fachanwalts für Migrationsrecht. Endlich! Noch Anfang des Jahres wurde der Fachanwalt abgelehnt. Der DAV bemühte sich auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft Ausländer- und Asylrecht seit Jahren um dessen Einführung. Offenbar auch unter dem Eindruck der aktuellen Flüchtlingssituation wurde die Einführung des Fachanwalts nun mit sehr deutlicher Mehrheit in der Satzungsversammlung beschlossen. Dafür sei auch den Mitgliedern der Satzungsversammlung gedankt, die sich noch Anfang 2015 gegen die Einführung entschieden hatten.

Inzwischen hat das Bundesjustizministerium den Beschluss der BRAK ohne Beanstandung umgesetzt. Die Regelung ist inzwischen im BGBl. veröffentlicht. Der Fachanwaltstitel wird von den jeweiligen örtlichen Rechtsanwaltskammern verliehen. Diese müssen entsprechende Ausschüsse bilden, die die Voraussetzungen für die Erlangung des Fachanwaltstitels prüfen.

Die ersten Fachanwaltskurse befinden sich bereits in Vorbereitung bzw. haben begonnen: Die Deutsche Anwaltakademie bietet einen bereits innerhalb weniger Tage ausgebuchten Kurs in Berlin an, ferner einen Kurs ab März 2016 in Darmstadt, der ebenfalls ausgebucht ist. Ein weiterer Kurs ist im Herbst in Köln geplant.

Die Voraussetzungen für die Verleihung des Fachanwaltstitels ergeben sich aus dem neuen § 14p der Fachanwaltsordnung.

 

  • 15.02.2016 Mitgliedschaft

    Die jährliche Mitgliederversammlung findet am Freitag, 8. Juli 2016, 17:00 Uhr in Berlin im Rahmen des zweitägigen Dublin III-Workshops statt. Einladungen erfolgen demnächst. Der Geschäftführende Ausschuss hofft, dass die Mitgliederversammlung besser besucht wird als in den vergangenen Jahren.

    25.09.2015 DAV

    DAV veranstaltete Expertenworkshop zur aktuellen Flüchtlingssituation

     

    Am 23. September 2015 fand im Haus des DAV ein Workshop statt, in dem von Fachleuten verschiedener Disziplinen Möglichkeiten zur Optimierung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Flüchtlinge erörtert wurden. Die Ergebnisse wurde in einem Thesenpapier zusammengefasst.

    Siehe auch den Bericht im Anwaltsblatt.

     

    Bereits zum Weltflüchtlingstag am 20.06.2015 forderte der DAV zusammen mit acht Verbänden-, Flüchtlings- und Juristenorganisationen die freie Wahl des Zufluchtslandes für Flüchtlinge. Das Dublin-System ist gescheitert. Deswegen ist ein Umdenken in der Politik erforderlich. Nationale Egoismen in der Flüchtlingspolitik müssen ein Ende haben. Flüchtlinge sollen frei wählen dürfen, wo sie Schutz suchen. Mithilfe eines Europäischen Ausgleichsfonds können Staaten bei der Aufnahme von Flüchtlingen unterstützt werden.

    Pressemitteilung vom 19.06.2015

    Positionspapier vom 19.06.2015

    Siehe auch:

    Artikel bei Anwaltauskunft: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

    Stellungnahme des Gesetzgungsauschuss: Anpassungsbedarf

     

  • 26.04.2016 Gesetzgebungsausschuss

    Nach den Vorfällen in der Sylvesternacht in Köln sah sich der Gesetzgeber aufgefordert, das Ausweisungsrecht, insbesondere zu Lasten von Flüchtlingen zu ändern. Fachleute wurde aufgefordert innerhalb weniger Stunden Stellung zu nehmen. Der DAV hat dies in einer Stellungnahme durch den Ausschuss Ausländer- und Asylrecht getan.

     

     

     

    15.02.2016 Asylrecht

    RA Hubert Heinhold hat die neueste Fassung der Dienstanweisung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom Januar 2016 gemäß IFG erhalten und uns zur Verfügung gestelllt. Dafür gebührt ihm Dank. Hier veröffentlichen wir sie.

Veranstaltungen


18. Juni 2016: Unbegleitete Minderjährige und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (Frankfurt/Main)

8. - 9. Juli 2016: 3. Workshop zum Dublinverfahren (Berlin)

10. September 2016: Rechtsmittel in asyl- und aufenthaltsrechtlichen Verfahren (Köln)

8. Oktober 2016: Familienzusammenführung (Köln)

Außerdem in Planung:

Kranke im Aufenthaltsrecht